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Open Access Bildungs- und Lerngeschichten in der Kindertagesstätte: Kritik einer Methode

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Seit der Einführung von Bildungsplänen zu Beginn des Jahrtausends wurde in den Kindertagesstätten Deutschlands die entwicklungspsychologisch fundierte oder gruppenbezogene Beobachtung von Kindern durch Beobachtungs- und Dokumentationsroutinen ersetzt oder ergänzt, die als Bildungsdokumentation bezeichnet werden.1 In sogenannten Portfolios werden Arbeitsergebnisse von Kindern ressourcenorientiert gesammelt – seien es Verschriftlichungen von besonderen Lernaktivitäten, Fotografien von Produkten, Briefe zu bestimmten Anlässen, Bilder oder andere archivierbare Lernprodukte des Kindes. Das Portfolio ist also keine Kindergartenmappe mit den schönsten gestalterischen Arbeiten, auch keine Dokumentensammlung der Kita-Aktivitäten, sondern es soll stärkenorientiert vom individuellen Lernen eines Kindes erzählen.2 Der konkrete Einbezug von Portfolios in die Kindertagesstätten ist seit Jahren unübersehbar: In den Gruppenräumen stehen dicke Ordner für jedes Kind in den Regalen, die zur lernbezogenen Kommunikation einladen sollen. Das neue Thema Bildungs- und Lerndokumentation hat mittlerweile auch Eingang in die Fachbücher gefunden, findet sich in Curricula für den Fachschulunterricht und in Modulbüchern für die Hochschullehre.3 Als besonders elaborierte Methode der Bildungsdokumentation gelten Lerngeschichten nach neuseeländischem Vorbild, die als narratives Assessment kindlicher Lernprozesse eine konstruktivistische Didaktik in der Kindertagesstätte einführten.4
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2020

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