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Open Access Unterricht als Praxis des Gründe-Gebens und Nach-Gründen-Verlangens

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Die traditionelle Allgemeine Didaktik ist bekanntlich eine bildungstheoretisch fundierte. Bis heute werden bildungstheoretische Ansätze als zumindest eine der etablierten ,Theoriefamilien‘ in der Allgemeinen Didaktik beschrieben.1 Vor diesem Hintergrund mögen zwei Beobachtungen durchaus irritieren: Erstens wird den Differenzen zwischen den einzelnen ,Familienmitgliedern‘, sprich: den verschiedenen Entwürfen einer bildungstheoretischen Didaktik wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zweitens sind aktuell kaum Neuentwürfe einer bildungstheoretisch fundierten Didaktik zu beobachten, in denen der Versuch unternommen wird, das Erkenntnisniveau weiterzuentwickeln, das im Kontext dieser Theoriefamilie heute als maßgeblich angesehen werden kann. Beide Befunde erweisen sich besonders dann als problematisch, wenn die Allgemeine Didaktik als Wissenschaft begriffen und Wissenschaftlichkeit u. a. mit dem Anspruch auf Erkenntnisfortschritt in Verbindung gebracht wird. Zwar offeriert ein theoretischer Alternativentwurf nicht schon per se Erkenntnisfortschritt, doch dürfte Erkenntnisfortschritt ohne den Entwurf von Alternativen nicht zu haben sein. Schon allein um den Wissenschaftscharakter der Allgemeinen Didaktik zu sichern, wäre es deshalb angezeigt, den Blick auf alternative Beschreibungsmöglichkeiten eines Unterrichts mit Bildungsanspruch zu lenken.
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Document Type: Research Article

Publication date: July 1, 2018

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