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Open Access Political Correctness unter dem Aspekt der Anerkennung in der Migrationsgesellschaft: Eine kritische Reflexion von Schulbüchern in der Primar- und Sekundarstufe

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Political Correctness (PC) wurde bislang vor allem im Fokus von Sprache diskutiert; der vorliegende Beitrag erweitert den Blickwinkel um die Dimension von PC im Kontext von Sprache und Bildern. PC sollte Schüler*innen dazu anregen, eigene Menschenbilder im Sprachlichen und Visuellen zu reflektieren. Sprache und Bilder können als wirkungsmächtige Repräsentationsinstrumente zur Inklusion oder Exklusion von Menschen beitragen. Mit zunehmender Vielfalt und Heterogenität ist Schule besonders gefordert, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu kritisch denkenden Menschen zu begleiten und zum Umgang mit dem 'Anderen' vorzubereiten. In diesem Beitrag wird gefragt, welche konstruktiven Momente zum Hinterfragen von Ambivalenzen und welche Möglichkeiten aber auch Limitierungen Schulbücher der Primar- und Sekundarstufe aus den Fächern Sachunterricht und Ethik zur Reflexion von PC im Fokus der Anerkennung und Teilhabe des 'Anderen' enthalten. Entlang von Beispielen zu Sprache und Bild wird veranschaulicht, wie das Medium Schulbuch Schüler*innen zur Reflexion und Artikulation des Selbst in Beziehung zum 'Anderen' und zur Beteiligung im Fokus der Anerkennung anregt.
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Keywords: Anerkennung des 'Anderen'; Bild; Migrationsgesellschaft; Political Correctness; Sprache

Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2020

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  • Das Jahrbuch für Pädagogik macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Diskurs- und Realentwicklungen in Pädagogik und Bildungspolitik kritisch zu begleiten und aus bildungs- und gesellschaftstheoretisch interessierter Perspektive zu beleuchten. Als bildungstheoretische Leitidee gilt ein Konzept von Mündigkeit, welches historisch und theoretisch im internen Zusammenhang von Aufklärung, Demokratie und Bildung gründet. Pädagogik wird als ein spezifisches theoretisches und praktisches Handlungsfeld von Gesellschaft begriffen. Nach dem Verständnis des Jahrbuchs können daher Fragen von Bildung und Erziehung nicht allein aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft bearbeitet werden, sondern bedürfen interdisziplinärer gesellschafts- und humanwissenschaftlicher Zugänge. Der interdisziplinäre Horizont und die Verknüpfung von bildungs- und gesellschaftstheoretischen Sichtweisen schlagen sich sowohl in der Wahl der Jahresthemen wie der Autorinnen und Autoren nieder. Einen markanten Zug im Profil des Jahrbuchs bildet die zentrale Bedeutung des Jahresthemas, auf welches sich nahezu alle Beiträge beziehen, so dass jeder Band als jährliches Periodikum zugleich ein Aufsatzband zu einer thematischen Fragestellung ist.
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