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Open Access Brecht im Arbeitsamt – Eine Leipziger Montage

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Das Leipziger Forum für Zeitgenössische Musik hat sich etwas einfallen lassen: die Konzertreihe ,,FreiZeitArbeit“. Sie wird an ungewöhnlichen Orten veranstaltet: im Schwimmbad, in der Straßenbahn, auf einem Ausflugsdampfer oder auf dem Friedhof. Die dort erklingende Musik soll natürlich zum Ort passen. Und so trat das Forum auch an die Leipziger Agentur für Arbeit heran. Wie wär’s, wenn die dort Beschäftigten gemeinsam mit Arbeitslosen sich einmal zu einem Chor zusammen täten und Brecht-Vertonungen zum Besten gäben? Der Leiter des Forums, Thomas Christoph Heyde: ,,Es war uns wichtig, dass wir eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem sehr speziellen und inhaltlich aufgeladenen Ort führen. Deswegen sind wir auf Eisler und Brecht gekommen, weil die sich auf sehr präzise und durchaus burschikose Weise mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Uns geht es nicht in erster Linie um Provokation, sondern wirklich um eine Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen. Das Arbeitsamt hat wirklich auch Angst gehabt vor diesem Projekt.“
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2009

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  • Das Jahrbuch für Pädagogik macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Diskurs- und Realentwicklungen in Pädagogik und Bildungspolitik kritisch zu begleiten und aus bildungs- und gesellschaftstheoretisch interessierter Perspektive zu beleuchten. Als bildungstheoretische Leitidee gilt ein Konzept von Mündigkeit, welches historisch und theoretisch im internen Zusammenhang von Aufklärung, Demokratie und Bildung gründet. Pädagogik wird als ein spezifisches theoretisches und praktisches Handlungsfeld von Gesellschaft begriffen. Nach dem Verständnis des Jahrbuchs können daher Fragen von Bildung und Erziehung nicht allein aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft bearbeitet werden, sondern bedürfen interdisziplinärer gesellschafts- und humanwissenschaftlicher Zugänge. Der interdisziplinäre Horizont und die Verknüpfung von bildungs- und gesellschaftstheoretischen Sichtweisen schlagen sich sowohl in der Wahl der Jahresthemen wie der Autorinnen und Autoren nieder. Einen markanten Zug im Profil des Jahrbuchs bildet die zentrale Bedeutung des Jahresthemas, auf welches sich nahezu alle Beiträge beziehen, so dass jeder Band als jährliches Periodikum zugleich ein Aufsatzband zu einer thematischen Fragestellung ist.
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