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Open Access Von Pisa nach Bologna: Schöne Landschaften, düstere Aussichten?

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Wer von Pisa nach Bologna reisen möchte, hat landschaftlich reizvolle Kilometer vor sich. Um die Schönheit von Toscana und Emilia Romagna, um schiefe Türme oder rote Dächer wird es im folgenden Beitrag aber leider nicht gehen. Thema sind vielmehr die mit den Schlagworten PISA und Bologna angezeigten Transformationen der Bildung. Einen gradlinigen Weg von den Schülertests zum europäischen Hochschulraum gibt es zwar nicht. Gleichwohl haben die PISA-Studien und der Bologna-Prozess so viel gemeinsam, dass es legitim erscheint, mit dem Titel eine Verbindung zu behaupten: Beide sind auf ähnliche Weise mit dem globalen ökonomischen Strukturwandel verbunden. Beide sorgen entsprechend für die Durchsetzung der Idee einer Wissensgesellschaft, die Bildung als Humankapital definiert. Beide verdanken einen Großteil ihrer Wirkmächtigkeit demselben Modell zur Steuerung des öffentlichen Sektors. Und beide haben auf den lokalen Ebenen widersprüchliche Effekte. All diese Gemeinsamkeiten berühren die Frage nach der Zukunft von Bildung als öffentlichem Gut und damit das Thema des diesjährigen Jahrbuchs: Entdemokratisierung und Gegenaufklärung.
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2009

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  • Das Jahrbuch für Pädagogik macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Diskurs- und Realentwicklungen in Pädagogik und Bildungspolitik kritisch zu begleiten und aus bildungs- und gesellschaftstheoretisch interessierter Perspektive zu beleuchten. Als bildungstheoretische Leitidee gilt ein Konzept von Mündigkeit, welches historisch und theoretisch im internen Zusammenhang von Aufklärung, Demokratie und Bildung gründet. Pädagogik wird als ein spezifisches theoretisches und praktisches Handlungsfeld von Gesellschaft begriffen. Nach dem Verständnis des Jahrbuchs können daher Fragen von Bildung und Erziehung nicht allein aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft bearbeitet werden, sondern bedürfen interdisziplinärer gesellschafts- und humanwissenschaftlicher Zugänge. Der interdisziplinäre Horizont und die Verknüpfung von bildungs- und gesellschaftstheoretischen Sichtweisen schlagen sich sowohl in der Wahl der Jahresthemen wie der Autorinnen und Autoren nieder. Einen markanten Zug im Profil des Jahrbuchs bildet die zentrale Bedeutung des Jahresthemas, auf welches sich nahezu alle Beiträge beziehen, so dass jeder Band als jährliches Periodikum zugleich ein Aufsatzband zu einer thematischen Fragestellung ist.
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