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Open Access Subjektbestimmung im Prozeß der Transformation

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Das 20. Jahrhundert wird durch unvermittelte Epochenschübe erinnerlich bleiben; Aufbrüche und Verwerfungen lenken das Subjekt auf sich selbst zurück, wo es gewesen, wie es sich befunden habe, welchen Teil an den Geschehnissen es bei wahrhaftiger Nachsuche sich selbst zuschreiben müsse. Vielleicht ist sogar der Ruf aus der Transzendenz vernehmlich, wie er in der Genesis (3,9) unabweisbar aufklang und bis heute nachhallt: Adam, wo bist du? Freilich sind wir noch zu sehr in weitläufige Prozesse verstrickt, gewissermaßen beklommene Zeugen als dass wir uns abgehoben über die Vorgänge zu äußern vermöchten. Daher hält sich die Geschichtsphilosophie über den Gesamtcharakter des 20. Jahrhunderts noch zurück. Rasch läßt sich freilich sagen, es sei das Zeitalter der Weltkriege, aber es war auch die Epoche starker Emanzipation, Zeitalter der beschlossenen Vernichtung von Völkern und zugleich Epoche der Befreiung von imperalistischem Zuschlag des europäischen Kolonialismus und Freigabe vieler Stämme der ehemaligen UdSSR; durch eine der frühesten Abstimmungen in der UNO kam 1948 ein jüdischer Staat zustande. Dessen Vertreter wiederum sind weit davon entfernt, mit den durch die semitische Sprachgruppe verwandten Palästinensern zu einer für beide Seiten gedeihlichen Kooperation zu gelangen.
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2002

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  • Das Jahrbuch für Pädagogik macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Diskurs- und Realentwicklungen in Pädagogik und Bildungspolitik kritisch zu begleiten und aus bildungs- und gesellschaftstheoretisch interessierter Perspektive zu beleuchten. Als bildungstheoretische Leitidee gilt ein Konzept von Mündigkeit, welches historisch und theoretisch im internen Zusammenhang von Aufklärung, Demokratie und Bildung gründet. Pädagogik wird als ein spezifisches theoretisches und praktisches Handlungsfeld von Gesellschaft begriffen. Nach dem Verständnis des Jahrbuchs können daher Fragen von Bildung und Erziehung nicht allein aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft bearbeitet werden, sondern bedürfen interdisziplinärer gesellschafts- und humanwissenschaftlicher Zugänge. Der interdisziplinäre Horizont und die Verknüpfung von bildungs- und gesellschaftstheoretischen Sichtweisen schlagen sich sowohl in der Wahl der Jahresthemen wie der Autorinnen und Autoren nieder. Einen markanten Zug im Profil des Jahrbuchs bildet die zentrale Bedeutung des Jahresthemas, auf welches sich nahezu alle Beiträge beziehen, so dass jeder Band als jährliches Periodikum zugleich ein Aufsatzband zu einer thematischen Fragestellung ist.
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