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Open Access Warum in die Ferne schweifen? Anmerkungen zur Gesamtschule in Brandenburg

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Nach dem Vorliegen der PISA-Ergebnisse suchen viele Bildungspolitiker auf Bundes- und Länderebene, führende Vertreter von Parteien und Wirtschaftsverbänden sowie der unterschiedlichsten bildungspolitisch-pädagogisch profilierten Organisationen und zudem auch viele Erziehungswissenschaftler (vor allem jene mit ,,altbundesdeutscher” Biographie) nach den Gründen für die miserablen Testergebnisse der Schüler des bundesdeutschen Schulwesens. Verwiesen sei nur auf die vielen kritischen Erörterungen, die seitdem in der monatlich erscheinenden Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW veröffentlicht worden sind. Und viele Bildungspolitiker und Erziehungswissenschaftler verweisen auf die Strukturen und pädagogisch-didaktischen Konzepte der erfolgreicheren Schulen in anderen europäischen Ländern, wie z.B. Finnland oder Schweden. Studienreisen in diese Länder werden organisiert. Man findet eine ganze Reihe von Vorzügen des Schulwesens dieser Länder im Vergleich mit dem gegliederten bundesdeutschen Schulwesen. Das vertikal gegliederte Schulwesen der BRD ist im europäischen Raum ein Anachronismus.
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2002

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  • Das Jahrbuch für Pädagogik macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Diskurs- und Realentwicklungen in Pädagogik und Bildungspolitik kritisch zu begleiten und aus bildungs- und gesellschaftstheoretisch interessierter Perspektive zu beleuchten. Als bildungstheoretische Leitidee gilt ein Konzept von Mündigkeit, welches historisch und theoretisch im internen Zusammenhang von Aufklärung, Demokratie und Bildung gründet. Pädagogik wird als ein spezifisches theoretisches und praktisches Handlungsfeld von Gesellschaft begriffen. Nach dem Verständnis des Jahrbuchs können daher Fragen von Bildung und Erziehung nicht allein aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft bearbeitet werden, sondern bedürfen interdisziplinärer gesellschafts- und humanwissenschaftlicher Zugänge. Der interdisziplinäre Horizont und die Verknüpfung von bildungs- und gesellschaftstheoretischen Sichtweisen schlagen sich sowohl in der Wahl der Jahresthemen wie der Autorinnen und Autoren nieder. Einen markanten Zug im Profil des Jahrbuchs bildet die zentrale Bedeutung des Jahresthemas, auf welches sich nahezu alle Beiträge beziehen, so dass jeder Band als jährliches Periodikum zugleich ein Aufsatzband zu einer thematischen Fragestellung ist.
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