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Open Access Die Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz - ein Exempel

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Friedrich Wolf (1888 - 1953) - Dramatiker, Dichter, Arzt - gehörte in der DDR zu den Klassikern sozialistischer Literatur, etwa in einer Reihe mit Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Erich Weinert oder Anna Seghers. Obwohl schon früh gestorben, war sein Werk - unter anderem eine vom Aufbau-Verlag publizierte Gesamtausgabe von 16 Bänden sowie häufige Einzelausgaben von Stücken, auch Briefen und Erzählungen - präsent. Sein Drama ,,Professor Mamlock“ gehörte zur Pflichtlektüre in den Schulen, ebenso die Erzählung ,,Kiki“ (das Schicksal eines Hundes in einem französischen Internierungslager). Das Märchen ,,Die Weihnachtsgans Auguste“ - auch verfilmt - kannte fast jeder, und in Kreisen der Literatur- und Theaterwissenschaft galt Wolf zumeist im Vergleich mit Brecht als eine mögliche andere Variante, Theater zu machen. Die Theater spielten sein Werk relativ selten, hielt man doch die meisten seiner Stücke als Zeitstücke für aktuell begrenzt. Die agitatorischen und karthatischen Elemente entsprachen nach Ansicht der Theatermacher nicht mehr dem Zeitgeschmack, die Anliegen (u.a. Paragraph 218, Einheit Deutschlands) schienen erledigt oder ,,out“. Die frühen Arbeiten waren mit ,,expressionistisch“ etikettiert, und das war bekanntlich lange Zeit kulturpolitisch verpönt. Aber der Name Wolfs ,,lebte“ - Polikliniken, Schulen, Krankenhäuser und Theater hießen nach ihm.
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2002

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  • Das Jahrbuch für Pädagogik macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Diskurs- und Realentwicklungen in Pädagogik und Bildungspolitik kritisch zu begleiten und aus bildungs- und gesellschaftstheoretisch interessierter Perspektive zu beleuchten. Als bildungstheoretische Leitidee gilt ein Konzept von Mündigkeit, welches historisch und theoretisch im internen Zusammenhang von Aufklärung, Demokratie und Bildung gründet. Pädagogik wird als ein spezifisches theoretisches und praktisches Handlungsfeld von Gesellschaft begriffen. Nach dem Verständnis des Jahrbuchs können daher Fragen von Bildung und Erziehung nicht allein aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft bearbeitet werden, sondern bedürfen interdisziplinärer gesellschafts- und humanwissenschaftlicher Zugänge. Der interdisziplinäre Horizont und die Verknüpfung von bildungs- und gesellschaftstheoretischen Sichtweisen schlagen sich sowohl in der Wahl der Jahresthemen wie der Autorinnen und Autoren nieder. Einen markanten Zug im Profil des Jahrbuchs bildet die zentrale Bedeutung des Jahresthemas, auf welches sich nahezu alle Beiträge beziehen, so dass jeder Band als jährliches Periodikum zugleich ein Aufsatzband zu einer thematischen Fragestellung ist.
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