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El origen del patrón (tener Buenas) Tragaderas

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Das Spanische kennt ein Wortbildungsmuster, das anderen romanischen Sprachen unbekannt ist, nämlich Wörter des Typs (tener buenas) tragaderas 〉alles über sich ergehen lassen〈, wörtlich in etwa 〉gute Hinunterschluckfähigkeiten haben〈. Das Muster ist zuerst im Siglo de Oro belegt und scheint zu jener Zeit eine gewisse Popularität genossen zu haben (vgl. [tener buenas] absolvederas 〉leicht die Absolution erteilen〈, [tener buenas] predicaderas 〉gut predigen können〈 und ähnliche Wendungen). Heute gibt es neben tragaderas und entendederas 〉Verstand〈 kaum noch geläufige Bildungen. Im vorliegenden Aufsatz wird nach einem Literaturüberblick zuerst die Verwendung des Musters vom Siglo de Oro bis heute beschrieben und dann eine Hypothese zur Entstehung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag zufolge entstand das Muster, indem in der schon im Mittelalter üblichen Redewendung tener buen estómago 〉einen guten Magen haben〈, im übertragenen Sinn 〉viel aushalten〈, das Wort estómago 〉Magen〈 durch das expressivere tragaderas 〉Rachen〈 ersetzt wurde. Der Rest der Bildungen ist durch lokale Analogie zu diesem Leitwort – oder besser: dieser Leitredewendung, denn die Bildungen kommen meistens in Verbindung mit tener buenas oder tener malas vor – entstanden.
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Language: Spanish

Document Type: Research Article

Publication date: December 1, 2017

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  • Romanische Forschungen is one of the oldest German academic journals dedicated to the study of the Romance languages, their literatures, and cultures from all periods. Its editors and editorial board emphasize the interrelatedness of linguistics and literary studies and encourage the submission of articles and reviews with a focus on the Romance world as a whole. Romanische Forschungen publishes in all the major Romance languages, German and English.

    Die Romanischen Forschungen sind eine der ältesten deutschen Fachzeitschriften. Ihr Gegenstand sind die romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Herausgeber und Beirat pflegen die Verbindung von Sprach- und Literaturwissenschaft und bevorzugen Beiträge und Rezensionen mit einer gesamtromanischen Fragestellung. Die Publikationssprachen sind außer allen romanischen Sprachen das Deutsche und Englische.
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