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Gefährdetes Leben – Gefährliches Recht Vom Nutzen und Schaden poststrukturalistischer Rechts- und Politikanalysen

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Judith Butler, deren Politische Essays über die gesellschaftliche und juristische Entwicklung in den USA nach den Attentaten vom 11. September 2001 im Folgenden besprochen werden, machte 1990 in der feministischen Diskussion international Furore. Mit ihrem Buch Gender Trouble (auf Deutsch unter dem harmlos-gelehrten Titel Das Unbehagen der Geschlechter verlegt) stellte sie nicht nur die hegemoniale These von der Natürlichkeit der Zweigeschlechtlichkeit, sondern auch die bis dahin geläufige feministische Unterscheidung zwischen sozialem Geschlecht (gender) und biologischem Geschlecht (sex) in Frage.Grundlage dafür war ein poststrukturalistisch-diskursanalytisches Verständnis von Wirklichkeit: ,,Es gibt keine Bezugnahme auf einen reinen Körper. [...] Auf ein [...] außerdiskursives Objekt [...] ,zu referieren', wird [...] immer die vorausgegangene Abgrenzung des Außer-Diskursiven erfordern.“ In diesem Sinne sei auch die binäre Geschlechterunterscheidung ,Mann — Frau' keine Widerspiegelung einer biologischen Tatsache, sondern eine kulturelle Konstruktion.
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Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2006

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  • Die «Neue Politische Literatur» berichtet über Forschungen zur deutschen, europäischen und auβereuropäischen Geschichte der Moderne (19.-20. Jahrhundert) sowie über Forschungen aus der theoriegeleiteten und historisch orientierten Politikwissenschaft. Besondere Aufmerksamkeit gilt Macht und Herrschaft, Formen der Ungleichheit sowie autoritären beziehungsweise diktatorischen Regimen. Die «Neue Politische Literatur» beschäftigt sich mit Fragen der Demokratie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

    Die «Neue Politische Literatur» trägt zur Orientierung in der Fülle der wissenschaftlichen Neuerscheinungen und damit zur Qualitätssicherung in der Wissenschaft bei. Dies geschieht durch die kritische Bewertung einzelner Forschungsarbeiten, von Forschungsfeldern und von Forschungstrends. Die Qualität der «Neuen Politischen Literatur» wird gewährleistet durch die aktive Einwerbung der Beiträge von ausgewiesenen Autorinnen und Autoren, durch peer reviewing der Besprechungsaufsätze und durch die intensive redaktionelle Betreuung der Beiträge.

    Die «Neue Politische Literatur» identifiziert etablierte sowie im Entstehen befindliche Forschungsfelder. Sie veröffentlicht Essaybesprechungen zentraler Werke. Einzelbesprechungen der aktuellen Literatur bilden die Vielfalt der Forschung ab.

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