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Zur Phosphatfixierung in sächsischen Verwitterungsböden auf den Ergussgesteinen Nephelinbasalt, Phonolith und Diabas

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Die untersuchten sächsischen Braunerden (Cambisols) auf Nephelinbasalt, Phonolith und Diabas überführen in erheblichem Maße lösliches Phosphat in eine nicht doppellactatlösliche (nicht pflanzenverfügbare) Form. Sie sind in diesem Sinne generell durch ein starkes Phosphat-Fixierungsvermögen gekennzeichnet. Unterschiede ergeben sich jedoch beim Quotient von salzsäurelöslichem Phosphor (P-HCl) und doppellactatlöslichem Phosphor (P-DL) – als “grobes Mass” für die Phosphatfixierung – in Abhängigkeit vom verwitternden Gestein. So liegen bei den Feinböden auf Nephelinbasalt die Quotienten mit 36 bis 166 sehr hoch, bei dem Boden auf Phonolith bei 15 und bei den Böden auf Diabas im Bereich von 9 bis 21. Eine der Ursachen für das differente Phosphat-Fixierungsverhalten der verschiedenen Böden könnte in den Unterschieden der mineralogischen Zusammensetzungen der verwitternden Gesteine und Böden und der daraus resultierenden spezifischen strukturbedingten Verwitterbarkeiten und Verwitterungsintensitäten der Bodenminerale begründet sein. Die enge Beziehung zwischen der Phosphatfixierung und der Verwitterungsintensität der Bodenminerale demonstrieren insbesondere die stark P-fixierenden Böden auf Nephelinbasalt mit ihren höheren Gehalten an “freiem” Aluminium nach Foster sowie an oxalat- und dithionitlöslichem Eisen. Auf Böden mit hoher Phosphatfixierung empfiehlt es sich unter Ackernutzung, einen optimalen pH-Wert einzustellen und die P-Düngung jährlich und, wenn möglich, platziert vorzunehmen.
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Keywords: Boden; Fixierung; Phosphor; Soil; Verwitterung; fixation; phosphorus; weathering

Document Type: Research Article

Affiliations: Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Fachbereich Landwirtschaftliches Untersuchungswesen, Leipzig, Germany

Publication date: 01 August 2005

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