Free Content Die Massaker von 1932: Protest, Diskurs und Öffentlichkeit

Authors: Tackenberg, Marco; Wisler, Dominique

Source: Swiss Political Science Review, Volume 4, Number 2, Summer 1998 , pp. 51-79(29)

Publisher: Swiss Political Science Association

Key:
Free Content - Free Content
New Content - New Content
Subscribed Content - Subscribed Content
Free Trial Content - Free Trial Content

Abstract:

Ausgehend von den Reaktionen auf zwei ähnliche Ereignisse - die "Massaker" in Genf und Zürich im Jahre 1932 - formuliert der Artikel Hypothesen über die Erfolgsbedingungen eines bürgerrechtsorientierten Diskurses in der Öffentlichkeit. In Genf konnte sich dieser Diskurs hegemonial ausbreiten, während sich in Zürich ein Law-and-Order Diskurs durchgesetzt hat. Die Ausrichtung der Diskurse wird anhand eines politischen Modells erklärt. Die diskursiven Strategien der politischen Parteien richten sich nach a) den Allianzen mit sozialen Bewegungen, b) ihrer Position im politischen System (Regierung oder Opposition) und c) dem Wahlprozess, welchem eine Validierungsfunktion der diskursiven Optionen zukommt. Die Autoren argumentieren, dass die diskursiven Strategien der 1930er Jahre zu wichtigen und bindenden symbolischen Ressourcen für die politischen Akteure in den 70er Jahren wurden, als die Auseinandersetzung um die öffentliche Ordnung mit dem Aufkommen der neuen sozialen Bewegungen wieder auf der politischen Agenda erschien.

Document Type: Research article

Free content The full text is free.

View now:
download Die Massaker von 1932: Protest, Diskurs und Offentlichkeit 235.7kb 

Back to top

Key:
Free Content - Free Content
New Content - New Content
Subscribed Content - Subscribed Content
Free Trial Content - Free Trial Content
Share this item with others: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
Page Help Click here for Page Help
Shopping cart
Tools
Sign in






Need to register?
Sign up here
Text size: A | A | A | A