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Thermal circulation in South Bavaria – climatology and synoptic aspects

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Abstract:

Der gegenüber dem Alpenvorland stärker ausgeprägte Tagesgang der Lufttemperatur in Alpentälern verursacht ein tagesperiodisches Windsystem, das sich im Sommer häufig weit in das bayerische Alpenvorland erstreckt. Aus Beobachtungen an 39 Bodenstationen in Südbayern werden für den Zeitraum 1996–2000 klimatologische Bodenwindfelder für Strahlungswetterlagen abgeleitet. Es zeigt sich, dass sich in 42 % aller Tage von April bis September, an denen die Tagessumme der Globalstrahlung 20 MJ m−2 überschreitet, das thermische Windsystem zirka 100 km weit in das Alpenvorland reicht. Das thermische Windsystem entwickelt sich im Laufe des Tages vom Alpenrand nach Norden und vom Boden nach oben. Zwischen 15 und 16 MEZ erreicht die vom Alpenvorland einströmende Luftmasse am Alpenrand eine Höhe von durchschnittlich 1 km und in Alpentälern bis zu 2 km. Die mit dem thermischen Windsystem einströmende Luftmasse wird in den Alpen gehoben, was mit einer deutlichen Zunahme der Konvektionsbewölkung in den Alpen einhergeht. Alpines Pumpen wird als Bezeichnung für diesen regelmäßigen Transportprozess vorgeschlagen. Die Konvektionsbewölkung wird über dem Alpenvorland am Nachmittag durch absinkende Luft deutlich gebremst. Die für verschiedene Windrichtungen in 500 hPa gemittelten Bodenwindfelder zeigen, dass das thermische Windsystem im Alpenvorland stärker als inneralpine Talwindsysteme durch die übergeordnete Höhenströmung beeinflusst wird. Eine regionale Besonderheit ist im Bereich des Allgäus an Strahlungstagen mit schwacher oder südlicher Höhenströmung zu beobachten. Hier konvergiert der nordwestliche Hangaufwind aus dem Bodenseegebiet mit der nordöstlichen Strömung aus dem östlichen Alpenvorland. Die bekanntermaßen erhöhte Gewitterträchtigkeit des Allgäus könnte durch diese Konvergenz verursacht sein.

Document Type: Research Article

DOI: http://dx.doi.org/10.1127/0941-2948/2005/0014-0015

Publication date: February 1, 2005

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