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Gefühlte Gründe

Moralisches Sehen und Gründe-Adäquatheit in einer aristotelischen Theorie praktischer Propositionen

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Abstract:

In der gegenwärtigen Debatte zur praktischen Rationalität werden Gefühle gelegentlich als Weisen der Wertwahrnehmung betrachtet. Entgegen einem humeanischen Zweikomponentenmodell aus Wünschen und Überzeugungen gelten sie als vollgültige Handlungsgründe, die sowohl motivierende als auch rationalisierende Funktion besitzen. Aristoteliker wie John McDowell behaupten, affektive Wertwahrnehmungen böten vollständige Handlungserklärungen als nicht-inferentielle Gehalte. Ein solches Modell blendet jedoch die zentrale Rolle praktischer Überlegungen in Handlungserklärungen aus. Moralische Entscheidungen gelingen zwar in Abhängigkeit der normativen Kultivierung von Gefühlen. Doch nur mit affektiven Wertwahrnehmungen kann sich eine Theorie adäquater Gründe nicht zufrieden geben. Gerade für Aristoteles sind Akteure auf Überlegungen angewiesen, die eine kluge und kritische Bewertung der eigenen Handlungsgründe über die gegenwärtige Situation hinaus ermöglichen.

Language: ger

Document Type: Research Article

Publication date: December 1, 2010

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