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Die Schlussstrophe im Mittelalterlichen Deutschen Liebeslied

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Abstract:

Dem Liedende kommt ebenso wie seinem Anfang poetologisch eine wichtige Rolle zu, denn hier ist der Ort für Bündelungen und Reflexionen des Themas, und hier kann ein Übergang hergestellt werden zwischen dem fiktiven Inhalt des Liedes und der realen Welt des Publikums. Um das Publikum aus der Liedsituation zu entlassen, kann das Liedende markiert werden, wofür es verschiedene Verfahrensweisen gibt: formale Kennzeichnung der Schlußstrophe, Konkretisierung oder Intensivierung des Gesagten oder den Wechsel der Perspektive. Diese Marker ändern sich vom Minnesang hin zum mittleren System, und mit ihnen verschiebt sich die Funktion der Schlußstrophe: Entsprechend der jeweiligen Dichtungskonzeption ist das Liedende im Minnesang der Ort der offenen Fragen und der Zuspitzung von Dilemmata, wohingegen im mittleren System hier Probleme und Spannungen aufgelöst werden.

Language: ger

Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2005

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rodopi/chloe/2005/00000037/00000001/art00007
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