Skip to main content

Wer Wacht? Wer Schläft? 'Gendertrouble' im Tagelied des 15. und 16. Jahrhunderts

Buy Article:

$20.00 plus tax (Refund Policy)

Abstract:

Thema des Beitrags ist die im Tagelied anzutreffende geschlechtsspezifische Verteilung von 'Schlafen' und 'Wachen/Wecken': Weckt im höfischen Tagelied in der Regel die wache Frau den schlafenden Mann, so finden sich ab 1400 immer mehr Lieder, in denen der bereits erwachte Mann seine noch schlafende Geliebte weckt. Dabei verfügen 'Schlafen' und 'Wachen/Wecken' über eine konstante liebesmetaphorische Semantik. Die Umkehrung in der Rollenzuweisung im Tagelied um 1400 ist jedoch nicht in einer veränderten Semantik von 'Schlafen' und 'Wachen/Wecken', sondern lediglich in der veränderten Konstellation der Paarbeziehung begründet. Mit dem Serena-Tagelied bildet das 15. und 16. Jahrhundert schließlich noch eine weitere (ebenfalls liebesmetaphorische) Semantik aus, die in Konkurrenz (und Konflikt) zu den überkommenen Systemen steht.

Language: ger

Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2005

More about this publication?
rodopi/chloe/2005/00000037/00000001/art00006
dcterms_title,dcterms_description,pub_keyword
6
5
20
40
5

Access Key

Free Content
Free content
New Content
New content
Open Access Content
Open access content
Subscribed Content
Subscribed content
Free Trial Content
Free trial content
Cookie Policy
X
Cookie Policy
Ingenta Connect website makes use of cookies so as to keep track of data that you have filled in. I am Happy with this Find out more