Aussenpolitik und Globalisierung am Beispiel der Kirgisischen Republik

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Die heutige Kirgisische Republik gehörte zu den 12 Sowjetrepubliken in der ehemaligen UdSSR – Union der Sowjetischen Sozialistischen Republiken – und hieß mit dem vollen Namen Kirgisische Sowjetische Sozialistische Republik.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion entsprechend der Proklamation vom 31.08.1991, erhielt sie ihre Unabhängigkeit und wurde in die Republik Kirgisistan umbenannt.

Kirgisien, Kyrgyzstan, Kirgistan, oder Kirgisistan? Wie heisst heute das Land nun wirklich? Diese Frage ist nicht selten zu hören. Der volle richtige Name lautet seit 1993 Kirgisische Republik oder kurz – Kirgisistan.

Die Kirgisische Republik liegt im Herzen Zentralasiens (ZA). Die Fläche beträgt 198.500 km2, Einwohnerzahl: 5.004.000 (2003), Bevölkerungsdichte: 25 Ew/km2, Hauptstadt: Bischkek (ehem. Frunse), Staatsform: Präsidialrepublik, seit 1991 Verwaltungsgliederung: 7 Regionen und Hauptstadtbezirk.

Die Fläche des Landes ist den gesamten Flächen von Portugal, Schweiz, Belgien und Niederlanden gleich.

Kirgisistan grenzt im Osten an China (Territorium: 9,6 Mio. km2, Bevölkerungszahl mehr als 1 Mlrd. Menschen), im Süden an Tadschikistan (Territorium: 143 100 km2, Einwohnerzahl: 6,5 Mio (2003)), im Westen an Usbekistan (Territorium: 447 400 km2, Einwohnerzahl: 25,03 Mio (2002)), und im Norden an Kasachstan (neuntgrösstes Land der Erde mit der Fläche 2 717 300 km2, Einwohnerzahl: 14,8 Mio.(2002)).

Schon seit Jahrhunderten war Kirgisistan eine Art Brücke zwischen Orient und Okzident, zwischen Norden und Süden. Das Land liegt in der Kreuzung von verschiedenen Kulturen. Durch das Gebiet von Kirgisistan ging die berühmte Grosse Seidenstrasse.

Internationale Beziehungen der Kirgisen in der Vergangenheit haben eine lange und ereignisreiche Geschichte. Mehr darüber könnte man im Buch Internationale Beziehungen der Kirgisen und Kirgisistans: Geschichte und Gegenwart von Univ. Prof. Dr. Dr. Kaana Aidarkul finden.

Die Ausrufung Kirgisistans als unabhängiger und souveräner Staat hat ein qualitativ neues Niveau der Entwicklung seiner internationalen Beziehungen eröffnet.

Obwohl in der vergangenen Zeit die Verfassung der Republik die Selbstständigkeit in den auswärtigen Angelegenheiten festgelegt hat, trugen die Regelungen dennoch deklarativen, propagandistischen Charakter. In der ehemaligen Kirgisischen Sowjetrepublik gehörte das Amt des Aussenministers eher zu den Ehrenfunktionen, das zusätzlich zu einem Hauptposten verliehen wurde. Nicht zuletzt bekamen dieses Amt Frauen, was für die ausländischen Delegationen auch als Beispiel der Frauengleichberechtigung galt. Aufgrund der Gegebenheit, dass die Entwicklung der internationalen Beziehungen “von oben” diktiert wurde, blieb für Kirgisistan damals nichts anderes übrig, als sich zurückzuhalten. Die Beziehungen entwickelten sich nur mit den Staaten des gleichen oder ähnlichen politischen Staatsaufbaues.

Document Type: Research Article

Publication date: January 1, 2007

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  • Values and Norms in the Age of Globalization
    The authors of this book, scholars from Germany, Austria, the United States, Kirghizia and Poland, seek an answer to the challenges posed to social sciences by the globalization epoch. The challenges apply to such problems as the establishment of rights and rules and institutions governing the existence of supra- and international communities, the development of a common system of ethical values, moral standards and norms (or even the creation of a system of entirely new values, standards and norms) supporting the unification process, as well as the legitimacy and validity of transferring the values and standards and the models of economy and politics characteristic of European culture to other cultures and civilizations. This book raises the questions that are particularly significant to the present-day political practice in its European and global dimensions: the questions of place, role and dimension, as well as topicality or transformations in the post-modern order of the world, of such moral values, standards and norms present in politics as human rights, freedom, justice, responsibility, solidarity, tolerance, forgiveness, peace, security, education, modernization or democracy and law.
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