Generalbaß, malerische Schrift und Dichtkunst: Überlegungen zum Sprachkunstbegriff Heinrich von Kleists

Author: Görner, Rüdiger

Source: Publications of the English Goethe Society, Volume 78, Numbers 1-2, March 2009 , pp. 106-115(10)

Publisher: Maney Publishing

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Abstract:

Sprachkunst bei Kleist bezeichnet ein in sich komplexes ästhetisches Referenzsystem, das vom Numerischen über das Visuelle, vom Psychologischen, Musikalischen bis zum Sprachkinetischen alles umfaßt, was mit seinem dichterischen Hauptanliegen auf das Engste verbunden ist: differenzierte Ausdrucksintensitäten zu schaffen, die in der Gesamtkomposition eines Werkes zuweilen komplementär oder radikal einseitig in Erscheinung treten. Dieser Beitrag untersucht vor allem das Wechselverhältnis von musikalischer, optischer und sprachlicher Analogieverhältnisse in dem, was man kleistische Ästhetik nennen könnte. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den frühen Essays und Briefen, die den 'späten' ästhetischen Äußerungen in den Briefen an Marie von Kleist gegenübergestellt werden.

Language: Unknown

Document Type: Research Article

DOI: http://dx.doi.org/10.1179/174962809X399814

Affiliations: Queen Mary, University of London, UK

Publication date: 2009-03-01

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