Endometriose und Infertilität
Author: Popovici, R.
Source: Der Gynäkologe, Volume 42, Number 1, January 2009 , pp. 43-49(7)
Publisher: Springer
Abstract:
Die Fertilität ist bei Endometriosepatientinnen häufig eingeschränkt. Ursächlich dafür sind Störungen der ovariellen Funktion, der Tuben sowie der endometrialen Rezeptivität. Die Mechanismen, auf denen diese Störungen beruhen, sind vielfältig: Störungen der Follikulogenese, oxidativer Stress, Veränderungen des hormonellen Milieus im Ovar und in der Peritonealflüssigkeit, molekularbiologisch nachgewiesene Veränderungen im eutopen Endometrium. Die klassische medikamentöse Behandlung der Endometriose besteht in der Unterdrückung der zyklischen ovariellen Aktivität und steht somit einer direkten, aktiven Kinderwunschtherapie entgegen. Eine alleinige medikamentöse ovarielle Suppression führt nicht zu einer Verbesserung der Fertilität. Operative Maßnahmen mit Entfernung von Endometrioseherden und Adhäsiolyse zeigen dagegen eine Verbesserung der Schwangerschaftsraten. Im Vergleich zu einer abwartenden Strategie bieten Maßnahmen der künstlichen Befruchtung in allen Stadien der Endometriose einen Vorteil, die Erfolgsaussichten sind aber im Vergleich zu denen bei alleiniger tubarer oder idiopathischer Sterilität niedriger einzustufen.Keywords: Endometriose; Fertilität; Laparoskopie; Medikamentöse Therapie; ART; Endometriosis; Fertility; Laparoscopy; Pharmaceutical therapy; Assisted reproductive technology
Document Type: Research article
DOI: http://dx.doi.org/10.1007/s00129-008-2319-1
Affiliations: 1: Frauenklinik und Poliklinik, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675, München, Deutschland, Email: Roxana.Popovici@lrz.tu-muenchen.de
Publication date: 2009-01-01
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- In this Subject: Medicine , Obstetrics & Gynecology
- By this author: Popovici, R.

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