Die plastische chirurgische Therapie der Gynäkomastie nach antihormoneller Therapie bei Prostatakarzinom

Authors: Ryssel, H.1; Germann, G.2; Köllensperger, E.2; Riedel, K.2

Source: Der Urologe A, Volume 47, Number 4, April 2008 , pp. 467-471(5)

Publisher: Springer

Buy & download fulltext article:

OR

Price: $47.00 plus tax (Refund Policy)

Abstract:

Die Gynäkomastie ist eine mögliche Behandlungsnebenwirkung bei der Hormontherapie im Rahmen der Behandlung des Prostatakarzinoms. Im Rahmen großer randomisierter kontrollierter Studien wurde bei ca. 50% der Männer mit Prostatakarzinom eine Gynäkomastie auf Grundlage verschiedener Mechanismen gefunden. Obwohl die Ausprägung der Gynäkomastie meist als mild bis moderat beschrieben wird, zählt sie jedoch zu den häufigsten Abbruchgründen einer solchen Therapie. Die Möglichkeit der Radiotherapie und der medikamentösen Therapie durch Tamoxifen führte zu einer Reduktion der Gynäkomastierate, es verbleiben jedoch immer noch viele therapieresistente Patienten, die eine plastisch-chirurgische Korrektur dieser Nebenwirkung benötigen.

Die Gynäkomastie ist eine benigne Vergrößerung der männlichen Brustdrüse und benötigt per se keine Behandlung, es sei denn, es besteht eine stigmatisierende und dadurch für den Patienten belastende Vergrößerung. Die Indikation für die chirurgische Behandlung der Gynäkomastie basiert auf zwei wesentlichen Punkten: der Rekonstruktion der männlichen Brust- und Thoraxform und der diagnostischen Evaluation suspekter Brustläsionen. Bei der chirurgischen Technik halten wir die komplette zirkumareoläre Technik ohne weitere Narben für die ästhetisch am besten geeignete Prozedur. In Kombination mit einer Fettabsaugung kann ein harmonisches und ästhetisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden.

Keywords: Prostatakarzinom; Hormontherapie; Gynäkomastie; Plastisch-chirurgische Korrektur; Zirkumareoläre Technik; Fettabsaugung; Hormone therapy; Prostate cancer; Gynecomastia; Surgical treatment; Circumareolar technique; Liposuction

Document Type: Research article

DOI: http://dx.doi.org/10.1007/s00120-007-1567-3

Affiliations: 1: Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie - Schwerbrandverletztenzentrum, Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen, Plastische und Handchirurgie an der Universität Heidelberg, Ludwig-Guttmann-Straße 13, 67071, Ludwigshafen, Deutschland, Email: hryssel@bgu-ludwigshafen.de 2: Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie - Schwerbrandverletztenzentrum, Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen, Plastische und Handchirurgie an der Universität Heidelberg, Ludwig-Guttmann-Straße 13, 67071, Ludwigshafen, Deutschland

Publication date: 2008-04-01

Related content

Key

Free Content
Free content
New Content
New content
Open Access Content
Open access content
Subscribed Content
Subscribed content
Free Trial Content
Free trial content

Text size:

A | A | A | A
Share this item with others: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages. print icon Print this page