Prävention der Osteoporose - wichtig für den Urologen?

Authors: Lümmen, G.; Rübben, H.; Schneider, T.; Sperling, H.

Source: Der Urologe A, Volume 46, Number 6, June 2007 , pp. 651-655(5)

Publisher: Springer

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Abstract:

Die Osteoporose stellt eine häufige Systemerkrankung des Skeletts dar, die mit dem Alter zunimmt. Dabei kommt es ab dem 50. Lebensjahr zu einer kontinuierlichen Abnahme der Knochendichte bis zum möglichen Auftreten von Frakturen. Das Auftreten einer Osteoporose korreliert positiv mit dem Altershypogonadismus. Verstärkt wird sie unter einer antiandrogenen Therapie beim Prostatakarzinom.

Die Abklärung einer Osteoporose sollte in Zusammenarbeit mit einem Endokrinologen erfolgen. Vor Einleitung einer antiandrogenen Therapie bei Patienten mit Prostatakarzinom empfiehlt sich die Durchführung einer Knochendichtemessung. Generell besteht eine Behandlungsindikation bei aufgetretenen Frakturen und/oder einer Abnahme der Knochendichte von <2,5 der Standardabweichung im Vergleich zur jungen gesunden Bevölkerung. In der Therapie wird eine Kalzium- und Vitamin-D-Substitution mit einer oralen oder intravenösen Bisphosphonat-Gabe kombiniert.

Keywords: Osteoporose; Altershypogonadismus; Prostatakarzinom; Bisphosphonate; Osteoporosis; Late-onset hypogonadism; Prostate cancer; Bisphosphonate

Document Type: Research article

DOI: http://dx.doi.org/10.1007/s00120-007-1349-y

Affiliations: 1: Email: dr.gerd.luemmen@josef-hospital.de

Publication date: 2007-06-01

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