Perkutane Radiofrequenzablation von Leberzellkarzinomen: eine aktuelle Übersicht

Authors: Kettenbach, J.1; Blum, M.2; Kilanowicz, E.2; Schwaighofer, S.3; Lammer, J.2

Source: Der Radiologe, Volume 44, Number 4, April 2004 , pp. 330-338(9)

Publisher: Springer

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Abstract:

Bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) ist die chirurgische Resektion die einzige lebensverlängernde Therapie und damit Methode der Wahl. Aus operationstechnischen Gründen und wegen der oft ausgeprägten Leberzirrhose sind weniger als 30% der Patienten resektabel. Als vielversprechende Alternative zur Resektion wird die Radiofrequenzablation (RFA) zunehmend zur Behandlung nichtresektabler Lebertumoren eingesetzt.

Entscheidende Fortschritte bei der Entwicklung leistungsfähiger Generatoren (bis 250 W) in Kombination mit expandierbaren oder gekühlten Nadelelektroden ermöglichen In-vivo-Ablationsareale bis über 5 cm.

Neuesten Daten zu Folge liegt die primäre technische Erfolgsrate der RFA von HCCs zwischen 85 und 100%. Nach RFA von HCCs (Durchmesser bis 2,8 cm) beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach 1, 2, 3, und 5 Jahren 97, 89, 71 und 48%. Komplikationsraten von 0–12% und eine Mortalität von 0–1% belegen den minimal-invasiven Charakter dieser Methode. Die grundlegenden Prinzipien der RFA, Indikationen, Kontraindikationen und Limitationen werden anhand eigener Fälle und der aktuellen Literatur dargestellt.

Keywords: Thermoablation; Radiofrequenz; Lebertumoren; Leberzellkarzinom; Tumorablation; Thermal ablation; Radiofrequency; Liver tumor; Hepatocellular carcinoma; Tumor ablation

Document Type: Research article

DOI: http://dx.doi.org/10.1007/s00117-004-1031-y

Affiliations: 1: Klinische Abteilung für Angiographie und Interventionelle Radiologie, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien, Medizinische Universität Wien, Email: joachim.kettenbach@medunivie.ac.at 2: Klinische Abteilung für Angiographie und Interventionelle Radiologie, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien, Medizinische Universität Wien, 3: Chirurgische Klinik, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien, Medizinische Universität Wien,

Publication date: 2004-04-01

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